ASV Ebersbach-Weiler e.V.
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ASV Ebersbach-Weiler e.V.

 

Höhenweg 58

73054 Eislingen

Kontakt: 1. Vorsitzender Stefan Krejza

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Infos vom Fischereiverband:

http://vfg-bw.org

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Hochseeangeln 2011

Hochseeangeln ist seit 32 Jahren Tradition beim ASV Ebersbach-Weiler. Alljährlich ist man bereit,
dieser Angelart eine Woche zu opfern. Ausschließlich Dänemark - mit 2 Ausnahmen Norwegen –
war das bisherige Ziel. Gechartert wird dafür stets ein Schiff, auf dem sowohl geangelt als auch
übernachtet werden kann. Hochseeangeln bedeutet Pilken. Dies ist eine Angeltechnik, die sich von
dem heimischen Süßwasserfischen deutlich unterscheidet. Hier wird mit Metall- oder
Kunststofffischen auf dem Meeresgrund in einer Tiefe zwischen 10 und 50 Metern auf das begehrte
Objekt – vorwiegend dem Dorsch (Kabeljau) gepilkt. Dieser Fisch ist nicht nur in der heimischen
Küche gern gesehen, sondern auch in Restaurants und vor allem beim alljährlichen zu Pfingsten
vom Verein veranstalteten Fischerfest.
Thyborön, Dänemarks größter Fischereihafen war das Ziel in den letzten 3 Jahren, nachdem die
Fangergebnisse in der Ostsee allgemein deutlich zurück gingen. Die gefangenen Fische werden
nach dem Fang von den Anglern eigenhändig versorgt, d.h. ausgenommen,filetiert, portionsweise
verpackt und sofort an Bord tief gefroren. Bei guten Fangergebnissen ist man dann das ganze Jahr
über bis zur nächsten Ausfahrt mit gesundem Salzwasserfisch versorgt. Auch in diesem Jahr war
man in der Woche vom 10. - 17. Juli in Thyborön. Allerdings hatte man mit dem Wetter etwas Pech.
Der Angler hat in der Nordsee einen Feind und das ist der Wind. Er hat hier die unangenehme
Eigenschaft, sich an keine Wetterprognosen und – meldungen zu halten und kann sich innerhalb
kürzester Zeit vom harmlosen Windchen zu einem Sturm wandeln. Ab Windstärke 6 das bedeutet
eine Windgeschwindigkeit von 11 – 14 m/Sek. und mehr ist ein Angeln wegen der starken Drift
nicht mehr möglich. Das Schaukeln und Krängen vertragen manche von den Landratten auch nicht
so gut, deshalb ist diesem oder jenem dank dieser Tortur, genannt Seekrankheit schon einmal das
Frühstück oder Mittagessen buchstäblich aus dem Gesicht gefallen. Das Allgemeinbefinden bei
dieser an sich harmlosen Erkrankung ist völlig aus dem Gleichgewicht geraten. Hat man allerdings
wieder festen Boden unter den Füßen, verschwindet diese Übelkeit in der Regel wieder schnell von
selbst. Zum Glück gibt es Medikamente, die diesen Zustand lindern oder zumindest erträglich
machen. Dieses Jahr blieben sie, die den Unbilden des Wetters trotzten, von solchem Ungemach
verschont, mussten dafür aber auf diese oder jene Angelstunde verzichten. Trotzdem gab es schöne
Fänge. Neben dem begehrten Dorsch gingen auch Seehechte, Seelachs, Pollacks, Makrelen und
Knurrhähne an den Haken. Jeder war mit seinem Fangergebnis zufrieden.
Nach rund 14 Stunden Heimfahrt mit dem Kleinbus trafen die Angler wieder wohlbehalten in der
schwäbischen Heimat, um Erfahrungen und einem gemeinschaftlichen Erlebnis reicher, ein.
Der ASV Ebersbach-Weiler nimmt übrigens noch Mitglieder, insbesondere Jugendliche ab 10
Jahren auf.

 

 

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